Meine Ansätze gelingender Kommunikation

Ich möchte Ihnen kurz erläutern, was meiner Arbeit zu Grunde liegt.

Was ist The Work?

The Work von Byron Katie ist ein meditativer Prozeß, der einen vehement zu sich selbst führt. Ohne Umwege, direkt und klar, bis in jede 'Ecke und Nische der inneren Räume'. Die Work 'säubert und reinigt den noch so winzigen Staubkrümmel', der sich finden lässt.
Stress verursachende Gedanken, alte Glaubenssätze können transformiert werden. Körperschmerzen können ohne Gedanken einfach annehmbar da sein. Die (uralten) Identifikationen erlösen sich, mit denen sich jeder Mensch meist völlig unbewusst rumplagt. Mir waren die Identifikationen jedenfalls völlig unbekannt, was sie für mich und mein Leben bedeuteten wie z. B. zum Alter, Geschlecht, Beruf etc. Die Work ist ein Wunderwerk - so möchte ich sie bezeichnen und eröffnete mir und vielen anderen völlig neue Sichtweisen, der Horizont, die Blickweise erweitern sich...

Ich lasse meine Überzeugungen nicht los - ich untersuche sie. Dann lassen sie MICH los. (Zitat Byron Katie)

Mir ist keine andere Methode bekannt - und ich kenne sehr viele - die so konsequent, mich in meine Angelegenheit, Eigen-Verantwortung führt und mir dadurch ein Empfinden von tiefer Freiheit, Frieden und innere Stärke spürbar schenkt!
Sehr heilsam - für mich und darüber hinaus - somit auch für alle anderen im Umfeld.
Byron Katie hat die Work durch jahrelange Selbsterfahrungen erforscht, entwickelt. Auslöser war in den 80iger ihr eigener schwerst depressiver Zustand. In diesem eröffnete sich ihr der 'Lichtblick', sich zu fragen 'Wer bin ich - ohne den Gedanken?'(vierte Frage der Work). Dieser Moment leitete sie und brachte sie dahin, jeden Gedanken zu Überprüfen, zu Hinterfragen und zu den Umkehrungen.
Ein völlig neues Leben begann - in strahlender Annahme zu 'Lieben, was ist' (das ist auch ihr erstes Buch).
Wie allein die Überprüfung eines stressigen Gedankens durch - nur vier Fragen - und die Umkehrungen, mich aus dem schmerzvollen Leid zu inneren Frieden bringen - ich mich mir liebevoll und sanft zuwenden kann - ist immer wieder ein willkommenes Phänomen.

Ein unangenehmes Gefühl ist kein Feind. Es ist ein Geschenk das sagt, 'sei ehrlich, überprüfe'.
(Zitat Byron Katie)

Die Work eröffnet den Zugang zum wesentlichen, zur Essenz - zu dem, wer ich wirklich bin. Einfach genial und ist der Hauptbestandteil meiner Praxisarbeit geworden! Zudem ergänzt und bereichert 'The Work' die Mediation, sowohl die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation, als auch das meditative der Eutonie Körperarbeit.

Was ist Mediation?

Mediation (lat. Vermittlung) ist ein freiwilliges Verfahren, in dem die Konfliktparteien in eigener Sache versuchen, mit Unterstützung eines allparteilichen Mediators oder eines Mediatoren-Teams, zu einer Vereinbarung über die Streitigkeiten zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Dabei trifft die MediatorIn keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts. Sondern die MediatorIn führt die Konfliktparteien durch einen Klärungsprozess, der sie befähigt ihre eigenen Interessen und Gefühle zu erkennen, diejenigen der anderen zu verstehen und gemeinsam eine einvernehmliche Konfliktlösung zu finden.
Die wichtigste Kompetenz der MediatorIn in der klientenzentrierten Mediation ist die Fähigkeit, auf die starken Gefühle und die dahinterliegenden Bedürfnisse einzugehen.
Durch Mediationen können sowohl festgefahrene private Konflikte, wie in Organisationen oder Unternehmen, als auch bei politischen Auseinandersetzungen bearbeitet werden. Verhärtende Fronten wandeln sich in angenehme Gesprächsituationen. So sind Konflikte als Chance zu sehen, die zu mehr Verständigung und Verständnis führen.

Die klientenzentrierte Mediation eignet sich bei Streitigkeiten in allen Lebensbereichen. Das liegt daran, dass sie die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt des Vorgehens rückt. Die menschlichen Bedürfnisse sind vielseitig; folglich kann ein Mensch die Bedürfnisse eines anderen unmittelbar verstehen und dieses Verständnis fördert die Kooperation. Bei allen Beteiligten liegen im Streit vor allem wichtige Bedürfnisse im Mangel. Dieser Mangel äußert sich in starken Gefühlen.

Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist ein Kommunikationsmodell, das von Dr. Marshall B. Rosenberg seit Beginn der 70er Jahre entwickelt wurde. Sie wird auch 'Einfühlsame oder Mitfühlende Kommunikation' genannt. Die GfK steht in der Tradition der klientenzentrierten Gesprächstherapie, die von Rosenbergs Lehrer Carl Rogers entwickelt wurde. Das aktive Zuhören steht bei Rogers im Mittelpunkt, die GfK geht jedoch über den gesprächstherapeutischen Rahmen hinaus. Beeinflusst ist die GfK auch von Gandhi und seinen Überlegungen zur Gewaltfreiheit. Viele Elemente der GfK finden sich auch in anderen Konfliktlösungstechniken, wie im Gütekraft-Konzept von Martin Arnold, der Mediation und den Win-Win-Strategien.

Gewaltfrei heißt nicht nur Verzicht auf Gewalt und Widerstand, heißt auch nicht etwa die andere Wange hinhalten. Gewaltfrei ist eine viel schwierigere Aufgabe, nämlich Verständnis und Einfühlung in die Ängste, die Unwissenheit, Hilflosigkeit und Unsicherheit der Menschen und Faktoren, die gewaltvolles Handeln hervorrufen." (Mahatma Gandhi)

Die GfK ist ein Prozess, in dem wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Wahrnehmungen richten, ohne Bewertung und Interpretationen. Diese Wahrnehmung unterstützt uns darin, tiefer liegende Hintergründe in Konflikten (unerfüllte Bedürfnisse, behindernde Einstellungen und Haltungen) bei sich selbst und bei anderen zu erkennen und neue friedensstiftende Wege zu beschreiten.

Ziele der Gewaltfreien Kommunikation

* Befriedigende Beziehungen aufbauen und erhalten
* Unsere Bedürfnisse zu befriedigen, ohne anderen Gewalt anzutun
* Schmerzliche Kommunikation verändern
* Konflikte wandeln

Die GfK ist jedoch weniger als Kommunikations-Technik zu betrachten, sondern als Bewusstwerdung über Möglichkeiten des empathischen Kontaktes.
Rosenberg betrachtet zwei gegenläufige Formen der Kommunikation, nämlich die Gewaltfreie Kommunikation ("Giraffensprache") und die lebensentfremdende Kommunikation ("Wolfssprache").

Grundmodell der Gewaltfreien Kommunikation

Rosenberg geht davon aus, dass Menschen unter freien Bedingungen gerne geben und die empathische Verbindung zum Mitmenschen suchen. Die GfK soll helfen, sich ehrlich auszudrücken und empathisch zuzuhören. Empathie ist nach Rosenberg ohnehin eine Grundvoraussetzung gelingender Kommunikation. Sie hilft auch, mit Menschen zu kommunizieren, die selbst nicht gewaltfrei kommunizieren oder aggressiv sind. Sie gibt dem anderen die Möglichkeit, sich zu verändern, ohne das Gesicht zu verlieren. Die GfK beruht auf vier Elementen, die sich zusammenfassen lassen unter den Stichworten:
Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte (konkrete Handlung). Diese Elemente unterstützen die Wirkung der beziehungsstiftenden Sprache.

Was ist Eutonie?

Das Wort Eutonie leitet sich aus dem griechischen eu = recht, wohl, harmonisch und tonos = Spannung, Tonus ab.

Das Wort Eutonie bezeichnet den Zustand größtmöglichster Ausgeglichenheit, den ein Mensch erreichen kann und in dem er mit sich und seiner Umwelt leben sollte. Bereits 1957 wurde dieser Begriff durch Gerda Alexander für ihre Methode geschaffen. Gerda Alexander entwickelte die Eutonie in jahrzehntelanger Arbeit mit Schülern aller Alters- und Berufsgruppen, mit gesunden, mit kranken und behinderten Menschen. Ihre Ausgangsbasis war die Rhythmikerziehung nach Jaques-Dalcroze. Die Eutonie ist eine Methode der Selbstfindung, die über den Körper geprägt ist.
Jede Bewegung, die ein Mensch ausführt, wirkt aufbauend (eu-tonisch) oder abbauend (dis-tonisch).
Der Tonus, dieses äußerst feine und differenzierte Spannungsgefüge der Gesamtmuskulatur, wird sowohl von der physischen Motorik als auch von der Psyche beeinflusst.
Rein mechanisch (gewohnheitsmäßig, unbewusst) ausgeführte Bewegungen rufen auf die Dauer meist Blockaden und Verspannungen hervor. Bewegungsabläufe, die wir bewusst ausführen, können jedoch nicht mechanisch werden.

Ziel der Eutoniearbeit

* Hilft, sich selbst wahrzunehmen und funktionelle Bewegungszusammenhänge zu erspüren
* Die Muskelspannung im ganzen Körper harmonisiert sich, Blockaden und Spannungsschmerzen können sich lösen
* Aufrichtung und leichtere, freiere Bewegungen werden möglich

* Die Eutonie stärkt die eigenen Potenziale, steigert Vitalität, Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit
* Sie hilft bei der Stressbewältigung und Behandlung psychosomatischer Störungen
* Bei kontinuierlicher, eigenverantwortlicher Anwendung wirkt sie dauerhaft und
* führt zu mehr Achtsamkeit und Wohlbefinden im Alltag, zu Hause und am Arbeitsplatz

Zielgruppe
Eutonie wendet sich an Menschen jeden Alters und erfordert keine besonderen körperlichen und geistigen Voraussetzungen.